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Stromspeicher

Der Strom vom Mittag, abends

Eine Anlage liefert dann am meisten, wenn zu Hause niemand ist. Ein Speicher verschiebt diesen Überschuss in den Abend, statt ihn für die Einspeisevergütung ins Netz zu geben. Zwei Größen stehen zur Wahl, und beide sind eine eigene Position im Angebot — nicht im Kilowattpreis versteckt.

Schwarzer Batteriespeicher an der Wand eines Hauswirtschaftsraums neben einer Waschmaschine

Wie wir vorgehen

  1. Schritt 1

    Größe wählen

    13,5 oder 23,6 kWh. Im Konfigurator steht der Speicher als eigene Zeile, mit eigenem Betrag.

  2. Schritt 2

    Ortstermin

    Wir sehen uns an, wo der Kasten stehen kann. Er braucht Platz, einen festen Untergrund und einen kurzen Weg zum Zählerplatz.

  3. Schritt 3

    Montage

    Der Speicher hängt am Wechselrichter. Kommt er zusammen mit der Anlage, ist es derselbe Termin.

  4. Schritt 4

    Inbetriebnahme

    Anmeldung und Inbetriebnahme laufen mit der Anlage zusammen — ein Vorgang, nicht zwei.

Eine eigene Position, kein Aufschlag im Kilowattpreis

Bis zum 31. August steckte der Speicher im Preis je Kilowatt-Peak — auch bei denen, die keinen wollten. Seit dem 1. September steht er als eigene Zeile da, und wer keinen nimmt, zahlt ihn nicht. Beide Größen tragen nach § 12 Absatz 3 UStG den Nullsteuersatz, weil sie zur Photovoltaikanlage gehören; die Wallbox daneben tut das nicht. Wie hoch der Betrag ist, rechnet der Konfigurator mit den Beträgen aus, die der Betrieb hinterlegt hat — hier stünde er in einem halben Jahr falsch.

Wechselrichter neben dem geöffneten Zählerschrank im Technikraum

Häufige Fragen

Welche Größe passt zu mir?

Das hängt daran, wie viel Strom abends und nachts gebraucht wird — nicht daran, wie groß das Dach ist. Wer tagsüber außer Haus ist und abends kocht, wäscht und lädt, verschiebt mehr. Wir schauen es uns beim Ortstermin mit Ihrer Jahresabrechnung an, statt eine Größe zu empfehlen, bevor wir Ihren Verbrauch kennen.

Kann ich zwei Speicher nehmen?

Ja, aber nicht beliebig viele: An jedem Wechselrichter hängt höchstens einer. Wie viele Wechselrichter Ihre Anlage bekommt, ergibt sich aus der Leistung — der Konfigurator rechnet das aus und sagt es Ihnen, wenn Sie mehr Speicher gewählt haben, als die Anlage tragen kann.

Warum 0 % Umsatzsteuer?

Weil ein Speicher zu den wesentlichen Komponenten einer Photovoltaikanlage zählt und § 12 Absatz 3 UStG dafür den Nullsteuersatz vorsieht. Das gilt für Module, Wechselrichter und Speicher — nicht für eine Wallbox und nicht für eine Wärmepumpe. Stehen beide in einem Angebot, weist es zwei Steuersätze aus. Mehr dazu im Ratgeber.

Lässt sich ein Speicher später nachrüsten?

Technisch ja, wenn der Wechselrichter dafür ausgelegt ist. Wirtschaftlich ist es der teurere Weg: Anfahrt, Rüstzeit und Inbetriebnahme fallen ein zweites Mal an. Wer ohnehin schwankt, sollte es beim Ortstermin ansprechen, damit wir den Wechselrichter passend auslegen.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Ein Speicher allein macht das Haus nicht netzunabhängig — dafür braucht es eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion, und ob das Gerät sie hat und wie sie angeschlossen wird, gehört in den Ortstermin. Wir sagen Ihnen dort, was Ihr Gerät kann, statt es hier zu versprechen.

Wie viel ein Speicher tatsächlich verschiebt, hängt an Verbrauchsverhalten, Anlagengröße und Jahreszeit. Angaben dazu sind Prognosen und keine zugesicherte Eigenschaft.

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